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Zugang zu sauberem Trinkwasser

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Ziel

Wasser ist ein Grundrecht. Auf Basis der Milleniumsziele der Vereinten Nationen soll bis 2015 die Zahl der Menschen ohne dauerhaft gesicherten Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser halbiert werden. Dieses Ziel unterstützen wir mit der Installation von Zisternen und dem Bau von Brunnen.

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April 2014

Die drei Brunnen funktionieren seit gut zwei Jahren nahezu problemlos. Es wurde für jeden Brunnen eine verantwortliche Person eingeteilt, die sich um Behebung von Störungen kümmert.

Februar 2012

Alle drei bisher fertiggestellten Brunnen wurden von Vertretern der Bezirksregierung feierlich eingeweiht.

 

Oktober 2011

Der erste Brunnen wurde fertig gestellt: das Wasser fließt! 

 

Der Besuch von Father Remmy Lubwama in Bad Honnef wurde genutzt, um in zwei Teammeetings über notwendige Maßnahmen zur dauerhaften Betriebsfähigkeit der Brunnen zu diskutieren. Es ist geplant, dem durch Hand in Hand bereits ausgebildeten Charles Mubiru (unter anderem auch für die Solaranlagen zuständig) auch die Verantwortung für Instandhaltung bzw. evtl. Reparaturen zu übertragen. Weiter wird über Maßnahmen zum Schutz vor Vandalismus nachgedacht.

 

August 2011

Die Arbeiten zur Restaurierung des ersten Wasserlochs sind gestartet, unter Leitung der Fachfirma, aber mit begeisterter Mithilfe der Bewohner Kasambyas – eben Hand in Hand! Auch bei der Mitarbeit für die lebensnotwendige Infrastruktur kommen Spaß und Gemeinsachaft nicht zu kurz.

Die Kosten bis hierhin beliefen sich auf 8 Mio Ugand. Schilling, etwas über 2.000 Euro, im Einzelnen ca. 1.600 € für Material (davon knappe 600 € für die Pumpen), ca. 400 für Transporte / Logistik und 350 € Erstzahlung an das Bauunternehmen. Daneben haben die Bewohner Kasambyas tatkräftig mitgeholfen, sich an den Transporten beteiligt und tatkräftig beim Graben und Einfassen mitgeholfen. Eben alles Hand-in-Hand. 

 

Juli 2011

Es geht los! Das Hand in Hand -Team Kasambyas informiert die Dorfbewohner über die anstehenden Arbeiten und zukünftige Nutzung der Brunnen – für alle frei zugänglich - , wirbt um Mitarbeit und sammelt für Materialien, wie Steine, Sand und Zement. Mitte Juli wird das erste Baumaterial angeliefert.

Weitere Materialien wie Brunnenringe, Zement, Draht, Dachpappe und Wasserpumpen werden gekauft und - teilweise durch die aktiven Hand in Hand Helfer selbst - ins Dorf transportiert. Teammitglied Melanie Eimermacher kann sich während Ihres Kasambya-Aufenthalts vor Ort ein Bild davon machen.


Frühjahr 2011

Passend zu den Abstimmungen zwischen dem deutschen und dem ugandischen Team ist Teammitglied Jürgen Dengel während seines Kasambya-Aufenthalts im Februar live bei der Suche nach geeigneten „Bauplätzen" dabei.

Seit April 2011 liegen Expertenaussagen aus Uganda und ein konkreter Kostenvoranschlag eines regionalen Bauunternehmens vor. Die Beauftragung wird durch das Hand-in-Hand Team vor Ort erfolgen und soll bei guten Wetterbedingungen (abgestimmt auf Trockenperiode) schnellstmöglich starten. Hand-in-Hand Deutschland beschließt, zunächst für 5.000 € drei von fünf zentralen Wasserlöchern zu sanieren und überweist das Geld auf das ugandische Hand-in-Hand Konto. Aufgrund der unerwarteten politischen Aufstände in Uganda Ende April / Anfang Mai und damit einhergehender massiver Inflation ist unklar, wann und zu welchem Preis die Arbeiten beginnen können.

 

2010

Trotz der Versorgung von 35 Familien mit den Zisternen bittet die Dorfgemeinschaft – u.a. im Rahmen eines gesamtheitlichen 5jahres-Plans für Landwirtschaft und Gesundheit – um den Bau von Brunnen. Anstelle von Bohrungen wird auch die Möglichkeit, bestehende Wasserlöcher im Dorf zu Brunnen „auszubauen“, das heißt, einzufassen, diskutiert. Voraussetzung für einen langfristigen Erfolg (Pflege und Instandhaltung sowie Schutz gegen Zerstörung) ist die Motivation der gesamten Bevölkerung. Eine evtl. Brunnensanierung soll daher eigenständig durch das Team in Kasambya organisiert und begleitet werden, federführend durch Father Remmy Lubwama, dem katholischen Priester vor Ort, der ständig per E-Mail oder SMS mit Hand-in-Hand Deutschland in Kontakt steht. Wasser wird, nicht nur in Afrika generell als kostenloses Grundrecht für jedermann angesehen, d.h. es besteht keinerlei Bereitschaft, dafür zu bezahlen. Ein Ausschluss, z.B. von inaktiven Dorfmitgliedern, würde jedoch die Notwendigkeit der Einzäunung mit sich bringen und erhöhtes Vandalismusrisiko. Wegen des hohen Nutzens von sauberem Wasser für die Gesundheit der Bevölkerung und Sicherheit der Frauen und Kinder wurde beschlossen, als Ausnahme vom Hand-in-Hand Grundsatz „Keine Hilfe ohne Mithilfe – keine Geschenke“ die Brunnennutzung allen Bewohnern Kasambya’s frei zu stellen. Dennoch soll die Bevölkerung aktiv bei der Umsetzung mithelfen.

 

31. Dezember 2007 - 35 Häuser sind mit Wasser versorgt

Es hat nur zweieinhalb Jahre gedauert bis von der ersten Idee die letzten Häuser mit Zisternen versorgt werden konnten.170 Menschen haben jetzt ständigen Zugriff auf Trinkwasser an ihrem Haus.

 

2005 bis 2007

In Uganda regnet es zu jeder Jahreszeit ausreichend. Hand in Hand hat aus Risikogründen bisher von der Bohrung eines Brunnens Abstand genommen und versorgen zunächst einige Häuser mit 3.000 Liter großen Regenwasserzisternen. Bis Mitte 2010 wurden aus Hand in Hand - Mitteln für 35 Häuser 3.000 l Zisternen für das Auffangen von Regenwasser installiert. Diese Maßnahmen helfen den Hausbewohnern und ihren Nachbarn, sind aber relativ teuer da neben den Zisternen selber für Fundamentbau und die meist notwendige Dachsanierung rund 1.000 € pro Projekt anfallen. Es waren mehrere Schritte erforderlich:

1. Bau eines Fundaments 

 

2. Auswechseln der maroden Dächer   

3. Fertigstellung und Nutzung durch die Familien und Ihre Nachbarn

Dennoch wünschen sich die Bewohner zur Bewässerung ihres Ackerlandes während der Trockenzeit einen Brunnen. Wir sind dabei die Möglichkeiten zu prüfen.

Ausgangslage 2004

Leichter zugängliches, auch während der trockeneren Jahreszeiten verfügbares und vor allen Dingen sauberes Wasser würde den Hygiene- und somit Gesundheitsstatus der Ortsbewohner deutlich verbessern und auch Aufwand und Risiko bei der aktuellen Wasserversorgung mindern. 

In Uganda gibt es ganzjährig genügend Regenwasser: Es gibt quasi drei „Regenzeiten“ mit über 100 – 120 mm Niederschlag pro Monat, die „trockenen“ Monate bringen meist auch etwas Wasser, rd. 30 mm. Zum Vergleich fielen in Deutschland im Kölner Raum in 2009 pro Monat zwischen 25 und 104 mm Niederschlag. Zur Zeit muss das „Trinkwasser“ entweder von einem rd. 4 km entfernten Bach, der u.a. auch für Körperpflege und zum Wäschewaschen benutzt wird, geholt und auf den schlechten Wegen zu Fuß oder per Fahrrad leicht bergauf zu den Häusern geschafft werden. Dies ist meist Aufgabe der Frauen und Kinder.Alternativ schöpfen die Dorfbewohner Wasser aus einigen auf dem Land verteilten, verschlammten Wasserlöchern. 

 

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