Bildung  

Hand in Hand for a better life

(Father Charles Convention e.V.)

Bildung ist die Basis für nachhaltige Entwicklung. Mehr als 400 Kinder sollen zukünftig in einem neuen Schulgebäude eine qualitativ hochwertige Grundschulbildung erhalten.

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20. Januar 2017 - Fertig

Eine tolle Schule haben wir da gebaut.

Dezember 2016 - Good Hope wird geschlossen

Die alte Schule hat ausgedient.

24. Juli 2016 - Nach einer Woche stehen die Grundmauern

Unglaublich, in welcher Geschwindigkeit und mit welcher Präzision das ugandische Unternehmen arbeitet. Nach einer Woche ist, wie geplant, die Grundplatte fertig. Erste Mauern stehen. 

16. Juli 2016 - Es geht los

Dieser Tag war ein ziemlich glücklicher Tag für unser Projekt. Der erste Spatenstich für die neue Schule steht symbolisch für den Beginn einer neuen Zeit für die Menschen in Kasambya. 

23. Juni 2016 - Im Juli können wir mit dem Neubau der Schule beginnen

Und wir brauchen mehr denn je dringend eure Hilfe, da wir vom BMZ nur einen Zuschuss erhalten....Hier können Sie helfen 

November 2014 - Die neue Schule wird 2016 gebaut!

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für das Schulvideo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Neubau der Schule ist für 2016 geplant. Aber zunächst muss die Finanzierung stehen. 75 Prozent bekommen wir vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit. 25 Prozent muss unser Projekt selbst unter anderem über Spenden aufbringen. Das bedeutet, dass wir für den ersten Bauabschnitt bis September nächsten Jahres 12.500 Euro Spenden sammeln müssen. Sie können uns dabei helfen! Jeder Betrag zählt! Ein Sack Zement kostet zum Beispiel 10 Euro und davon brauchen wir sehr viele. Also, schenken Sie doch einfach mal einen (oder mehrere) Sack Zement oder Steine. 

September 2014 - Ein zweiter Architekturentwurf für den Schulneubau liegt vor

So in etwa soll der Schulkomplex aussehen. Jetzt muss über die Qualitäten, Ausbaustufen und Kosten mit dem Architekten diskutiert werden. 

Januar 2013 - Vorbereitungen für das neue Schulgebäude in Kasambya 

Die Vorbereitungen für den Neubau des neuen Schulgebäudes in Kasambya sind in vollem Gange. Folgende Schritte sind notwendig:

1. Grundbucheintrag (das schwierigste Kapitel)

2. Bildung eines Konstuktionsteams 

  • Rev.Fr.Joseph Remmy Lubwama Musisi.- Coodinator
  • Mr.Noa Kakooza-Adminstrator St. Francis Hospital Mityana - as Advisor  
  • Mr.Gerald Ssali – District Inspector of Schools Mityana Districy and Director Denis Katumba Primary School Mityana – as Advisor.
  • Ms. Margaret Mamatovu Ssanyu- Audit Administrator Centenary Bank Namirebe Branch Kampala – as Financial Advisor.
  • Mr.Kisomose Paul  from Hand in Hand Association Executive Kasambya
  • Mrs. Nakalembe Sarah from Hand in Hand Association Executive Kasambya
  • Mr.Bukenya Noah from Hand in Hand Association Executive Kasambya

Status bis 2011

Die nächst gelegene offizielle Grundschule (Primary School) befindet sich im 3 Kilometer entfernten Gemeindezentrum Naluggi. Hier gehen täglich 650 Kinder aus der Umgebung davon 40 aus Kasambya zur Grundschule. Eine Klasse wurde von "Hand-in-Hand" mit neuen Schulbänken ausgestattet. Die Schule verfügt über die Klassen 1-7. Derzeit wird in Naluggi ein weiteres Gebäude für eine Sekundarstufe gebaut. 

3. Juni 2009 - Die Schulbänke sind endlich fertig

"Europäer haben Uhren, Afrikaner haben die Zeit", so lautet ein altes afrikanisches Sprichwort, das auch leider immer wieder in unserem Projekt gilt. Die Schulbänke, für die uns ein Spendenbetrag anläßlich des des Schulfestes der GGS Reichenberg am 3.12.2007 (!) übergeben wurden nun endlich fertiggestellt und geliefert. 

9. April 2009 - "Good Hope" wird neu gebaut

Auf unserem letzten Projektmeeting haben wir beschlossen, dass wir die jetzige Schule in Kasambya, die den Namen "Good Hope" wirklich zu Unrecht trägt neu bauen werden. 
Zur Zeit kommen jeden Tag 370 Kinder (300 aus Kasambya und 70 von außerhalb) um hier am Unterricht teilzunehmen. Die Vorraussetzungen für effektives Lernen können kaum schlechter sein. Es gibt kaum Schulbänke und Tafeln oder sonstiges Unterrichtsmaterial. Drei Lehrer unterrichten die Klassen 1 bis 7 der Primary School - vergleichbar mit unserer Hauptschule. Die Eltern müssen jährlich einen Betrag von 36€ Schulgeld pro Kind für die privat betriebene Behelfsschule zahlen.
Geplant ist ein Neubau aus Ziegelsteinen mit ausreichend Räumen für alle Schüler. Hierfür wird zunächst ein passendes Grundstück gesucht. Gleichzeitig analysieren wir die Anforderungen für einen angemessenen Unterricht. Danach weren wir die Rahmenbedingunegn an einen ugandischen Archtitekten übergeben, der uns einen Plan entwirft. 

4. Juni 2008 - "Good Hope in Kasambya"

Bad Honnef, morgens gegen 7.30 Uhr
Einem Autokorso gleich quälen sich große und kleine PKW durch die engen Straßen zu Kindergärten und Schulen. Eltern liefern ihre Kinder aus Sorge um deren Sicherheit direkt vor den Toren der jeweiligen Einrichtung ab.
Ganz anders sieht es in dörflichen Gegenden Ugandas aus. Beschwerliche Fußwege von mehr als 5 km Länge ohne die Begleitung Erwachsener sind dort auch für vier- und fünfjährige Kinder an der Tagesordnung, wenn sie eine Vorschule oder eine Schule besuchen wollen.
Diesen unerträglichen Zustand nahmen Henry Ssenkaatuuka und Moses Mupanda zum Anlass, mit der Unterstützung von Isaac Kisumbo die „Good Hope Infants School“ zu gründen. Diese Schule liegt im Bezirk Kasambya – Mityana. Sie wurde 2003 gegründet, u.a. mit der Intention, einen annehmbaren Schulweg zu ermöglichen, die Qualität der Schulbildung deutlich zu verbessern und neue Arbeitsplätze in der Nähe zu schaffenWas als kleines Projekt mit 37 Kindern begann, ist mittlerweile eine stattliche Schule mit insgesamt 220 Schülerinnen und Schülern, die eine Vorschule und eine Schule bis Klasse 7 beinhaltet.
„Unterstützt wird dieses Vorhaben auch durch das unermüdliche Engagement der Eltern. Viele Schwachstellen behindern den Schulablauf, wie z. B. der schlechte Zustand der Gebäude, das Fehlen einer direkten Wasserversorgung, die aufgrund der großen Armut oft stockenden Elternbeiträge, wodurch Schulmaterial und andere Notwendigkeiten nicht im notwendigen Umfang angeschafft werden können.“, sagt Ursel Nunner, als Lehrerin verantwortlich für die Schulbildung im Projektteam in Bad Honnef.Trotz dieser Einschränkungen und Missstände haben es die Gründer dieser Schule geschafft, eine Schulspeisung für die Kinder zu gewährleisten, und sie setzen sich weitere ehrgeizige Ziele.
So plant man natürlich eine Gebäudesanierung, eine direkte Wasserversorgung und ein Internat für solche Kinder, die die „Good Hope Infants School“ besuchen möchten, aber weiter entfernt wohnen. Ebenso arbeiten die Lehrerinnen und Lehrer an der stetigen Verbesserung des Bildungsstandards im Dorf, um den Kindern den Einstieg in weiterführende Schulen in benachbarten Städten zu ermöglichen. Nur durch eine nicht abreißende Kette von gründlicher Schulbildung und anschließender Berufsausbildung ist die Chance gegeben, eine Arbeitsstelle zu finden und so der Armut zu entrinnen.Die „Father Charles Convention“ hat auch hier im Rahmen ihrer Hilfe zur Selbsthilfe erste Maßnahmen zur Unterstützung eingeleitet und dafür gesorgt, dass marode Schulbänke erneuert werden. Weitere Schritte zur Verbesserung der Qualität werden folgen. 

6. September 2007 - Wir brauchen Spezialisten!

Die Ausbildung von Spezialisten und Experten ist ein wichtiger Aspekt auf dem Weg Kasambyas in die wirtschaftliche Unabhängigkeit.

Derzeit kann kein einziger der Dorfbewohner eine spezialisierte Ausbildung vorweisen. Nur wenige Dorfbewohner haben überhaupt einen Schulabschluss der Sekundarstufe II, der sie befähigen würde, eine Ausbildung beginnen zu können.Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden, wenn die gesteckten Ziele, wie beispielsweise die Versorgung des Dorfes mit Elektrizität oder die Gründung einer landwirtschaftlichen Genossenschaft mit nachhaltiger Wirkung umgesetzt werden sollen.

Dank des großen und unermüdlichen Einsatzes von Father John-Paul Jjumba, dem Projektleiter vor Ort in Uganda, ist es uns gelungen, zwei geeignete Ausbildungszentren zu finden, die im Bereich Elektrik bzw. Landwirtschaft ausbilden. Unter den Dorfbewohnern konnte er zwei junge motivierte und engagierte Männer ausfindig machen, die alle Voraussetzungen erfüllen, um eine Ausbildung beginnen zu können.

Somit ist ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht: Pünktlich zum 1. August konnten unsere beiden Kasambyaner ihre Ausbildung aufnehmen. Der 22 Jahre alte Charles Mubiru hat am St. Josephs Technical Institute Kisubi in der Nähe von Kampala eine 2 ½ Jahre dauernde Ausbildung zum Elektriker begonnen.Im Bereich Landwirtschaft wird der 25 Jahre alte Lule Louis ausgebildet.

Seine Ausbildung im Mityana Agrovet-Institute (MAVI), die auch betriebswirtschaftliche Aspekte beinhaltet, wird ebenfalls 2 ½ Jahre dauern.In beiden Schulen wird ähnlich wie in Deutschland nach einem sogenannten Dualen System unterrichtet: Neben dem theoretischen Schulunterricht besteht ein großer Anteil des Unterrichtes aus praktischen Übungen. Das Schuljahr ist wie überall in Uganda üblich in Trimester unterteilt.Die Ausbildungskosten betragen für den gesamten Zeitraum von 2 ½ Jahren jeweils 2.100,– €. Finanziert werden sollen diese Maßnahmen zu einem großen Teil über die Internet-Plattform www.betterplace.org, auf der wir einzelne Teilprojekte eingestellt haben. Gespendet werden kann aber auch jederzeit auf dem herkömmlichen Weg: entweder auf das Konto des Vereins Nr. 20004255, BLZ 380 512 90.

Nach dem Ende ihrer Ausbildung warten auf unsere beiden Experten spannende Herausforderungen:Zu den Aufgaben des Elektrikers würde dann beispielsweise die Wartung einer Hybridanlage auf der Basis von Photovoltaik und Jatrophapflanzendiesel gehören. Sollte diese realisiert werden können, ist es unerlässlich, einen Experten vor Ort zu haben, der die Nachhaltigkeit der Anlagen sicherstellt. Für die Kultivierung der Jathrophapflanzen wäre zudem das Knowhow des Landwirtschaftsexperten wichtig. Er soll außerdem unter anderem mit der Gründung und Leitung einer landwirtschaftlichen Genossenschaft betraut werden. 

Status ab 2002

In Kasambya wurde auf die private Initiative von Isaak Kisembo, eines Dorfbewohners wurde 2002 eine provisorische Einrichtung die "Good Hope School" mit einfachsten Mitteln errichtet, in der 404 Kinder (ca. 100 aus Kasambya und 300 von außerhalb)von der 1. bis zur 7. Klasse unterrichtet werden. Diese Schule hat allerdings bisher keine staatliche Lizenz und arbeitet illegal, so dass die Kinder keine Abschlusszeugnisse bekommen. Dazu müssen sie nach Abschluss der Klasse 7 eine Prüfung an der anerkannten Primary School in Naluggi ablegen.
Kaputte Schulbänke und Tafeln und auch  Unterrichtsmaterial ist nicht ausreichend vorhanden. Acht Lehrer unterrichten die Klassen 1 bis 7.

Eckdaten "Good Hope School"(2010):

CLASS                         # girls # boys Total
Baby class 31 29 60
Middle class 18 26 44
Top class 29 22 51
Primary one 14 21 35
Primary two 19 15 34
Primary three 20 22 42
Primary four 22 20 42
Primary five 24 27 51
Primary six 11 16 27
Primary seven 12 6 18
Total 200 204 404



- 404 Kinder davon ca.100 aus Kasambya und 300 von  
  außerhalb.

- Lehrerverdienst (monatlich): 30,00 - max. 45,00 €
  Zum Vergleich: ein nicht studierter Lehrer in der Stadt bekommt
  ein Anfangsgehalt von 55,00 €.

- Schulgeld pro Trimester und Schüler:
                         Klasse 1-4:                      4,80€
                         Klasse 5-6:                      5,60€
                         Klasse 7:                       13,00€     
  inklusiv Verpflegung (Porridge und Wasser).

"Good Hope School" hat keine staatliche Zulassung, da sie die Rahmenbedingungen nicht erfüllt. Um ein Abschlusszeugnis zu erlangen müssen die Kinder der Klasse 7 daher eine Abschlußprüfung an der Primary School Naluggi absolvieren. Die Prüfungszulassung dort kostet 7,50€.


Projektziele:
Geplant ist ein Neubau aus Ziegelsteinen mit ausreichend Räumen für alle Schüler. Hierfür wird zunächst ein passendes Grundstück angemietet. Gleichzeitig analysieren wir die Anforderungen für einen angemessenen Unterricht. Danach weren wir die Rahmenbedingunegn an einen ugandischen Archtitekten übergeben, der uns einen Plan entwirft.