Gesundheit

Hand in Hand for a better life

(Father Charles Convention e.V.)

Nur gesunde Menschen können sich weiter entwickeln. Wir optimieren die Krankenversorgung sowie die Vorbeugung von Krankheiten.


 

9. Oktober 2017 - Zwei weitere Gesundheitshelfer sind ausgebildet

JohnBosco Ssekamate und Harriet Namulimira sind einsatzbereit.

7. September 2017

Diese verdammte Immunschwächekrankheit zu besiegen, wäre für uns alle ein riesiger Schritt nach vorn. In unserem Dorf sind es zwar schon deutlich unter 10% der Bewohner, die den HIV Virus in sich tragen. Aber jeder Einzelne ist zuviel. Wir bilden jetzt kurzfristig in den nächsten Wochen zwei weitere Gesundheitshelfer aus, die unsere Dorfbewohner noch intensiver gesundheitlich präventiv betreuen, sie beraten und im Krankheitsfall mit Medikamenten versorgen können. Ganz oben steht dabei die Information und die persönliche Beratung. Denn hauptsächlich durch die Änderung der Verhaltensweisen kann eine Neuansteckung verhindert werden.

5. September 2017

Unser Arzt Dr. Mugambe wird in wenigen Tagen beginnen, zwei weitere Gesundheitshelfer für unser Dorf auszubilden. Sie wurden bereits vom Dorfkomitee ausgewählt und heißen JohnBosco Ssekamate und Harriet Namulimira. Beide werden die bereits seit drei Jahren arbeitenden Gesundheitshelfer Kivumbi Nalongo und William Kamoga unterstützen. 

3. August 2017

Die Küche für unsere Krankenstation ist fertig.In wenigen Tagen kann hier für die Station gekocht werden. Eine großartige Erleichterung der Krankenpflege. 

13. Juni 2017

Jetzt bauen wir in der Krankenstation eine Küche, in der man gut arbeitet und in der gutes Essen gekocht werden kann. 

Februar 2016

Mit dieser Fahrradambulanz können ab sofort bettlägerig Kranke und  Hochschwangere transportiert werden.

September 2014

Wir sind dabei, unsere ausgebildeten Gesundheitshelfer für den Fall, dass sich der Ebola Virus bis nach Uganda ausbreiten sollte zu schulen. Sie werden, falls die Ugandische Regierung den Ernstfall ausruft, vorbereitet sein, die Menschen in unserem Projekt und dem gesamten Umfeld sofort über hygienische und verhaltenstechnische Schutzmaßnahmen informieren zu können.  

April 2014

Die beiden Gesundheitshelfer betreiben Vorsorge, beraten, klären auf und helfen bei Krankheiten. 

28. Februar 2012 - Start der Ausbildung von zwei Gesundheitshelfern

Dr. Mugambe hat 2 Gesundheitsberater ausgewählt: William Kamonga und Kivumbi Nalongo. Die Ausbildung beginnt in Kürze. 

April 2011 - Dr. Mugambe ist beratender Arzt in unserem Projekt

Dr. Mugambe betreibt im 30 Kilometer entfernten Mityana eine Praxis und hat unserem Projekt ärztliche Unterstützung zugesagt. Er wird unter anderem zwei Bewohner unseres Dorfes zu Gesundheitshelfern ausbilden.

9. Juni 2010 - Verteilung von Moskitonetzen an die Bewohner

Über ein Jahr hat es gedauert, bis sie neuen Moskitonetze geliefert werden konnten. Insgesamt 293 Netze konnten die Bewohner in Empfang nehmen.

14. April 2009 - Die Bewohner wurden in der Nutzung von Moskitonetzen geschult

Nahezu unbekannt waren Moskitonetze. Die Nutzung von Moskitonetzen bietet, bei richtiger Anwendung einen fast 100%igen Schutz vor Malaria. 

21. Mai 2010 - Dorfgesundheitsprojekt für Kasambya zeigt Erfolge

Zwischenbericht von Dr. Ulrich Schmitz:

Die Gesundheitsstation in Naluggi, in dem auch die Bewohner aus dem ca. 3 km entfernten Kasambya medizinische Hilfe suchen, ist mit 11 komplett ausgestatteten Krankenhausbetten aus Spenden des Vereins Father Charles Convention e.V. versorgt worden. Am 1. Mai 2010 sind noch zusätzlich 9 Kinderbettchen geordert worden. 
Der Verein will in erster Linie Hilfe zur Selbsthilfe für das ugandische Dorf Kasambya fördern.
Dennoch ist es in dem Verantwortungsbereich Gesundheit und Hygiene, für die ich in dem Team zuständig bin, in diesem Fall unumgänglich, direkte Sachspenden ohne Gegenleistung zu erbringen, damit ein kleiner Schritt getan wird, die immer noch hohe Sterblichkeitsrate der Mütter und Kinder in Uganda zu senken.
Gerade in der ländlichen Regionen, wo 80 Prozent der Bevölkerung - wie in unserem Kasambya - in Armut leben, ist die medizinische Versorgung mehr als unzureichend.
Durch die Erweiterung der Krankenstation in Naluggi wollen wir zusammen mit der italienischen Organisation O.N.L.U.S. mit unseren bescheidenen Mitteln einen Beitrag zur positiven Entwicklung in den Schwellen- und Dritte-Welt-Ländern ausbauen, damit die dort lebende Bevölkerung einen Zugang zur Behandlung und Vorsorge von Krankheiten wie Aids und den gefährlichen Infektionskrankheiten z.B. Malaria und Tuberkulose erhält.
Vor wenigen Tagen erst wurde von Amerikanischen Wissenschaftlern im Zusammenhang mit dem fünften Millenium-Entwicklungsziel der Vereinten Nationen für die Schwellenländer eine Studie veröffentlicht, wieviele Mütter und Kinder während Schwangerschaft und um den Geburtstermin an Aids versterben. Die Zahlen sind rückläufig, aber immer noch deprimierend hoch.
Bei meiner Reise im Februar letzten Jahres nach Uganda und dem damit verbundenen Besuch in Kasambya und Naluggi wurde ich persönlich Zeuge von Krankheitsfällen, bei denen mangels Kenntnisse über die Aidskrankheit die Mütter ihre Neugeborenen mit dem HI Virus infizieren und dadurch insgesamt zahlreiche Aidswaisen mit ihren damit verbundenen Problemen und Folgen hinterlassen.
Nur 1 Beispiel:
Ich hatte vor meinem Besuch über Beziehungen in Kampala 100 HIV Schnelltests für die Gesundheitsstation Naluggi eingekauft. Bei der Einweisung der Stationsschwestern fiel mir ein etwa 8- jähriger Junge auf, der ausgerechnet an dem Tag als Vollwaise in Begleitung seiner Oma das Health-Center aufsuchte und an seinem Körper ausgeprägte Hautveränderungen aufwies, die er angeblich seit seiner Geburt hatte. Bei meinem ugandischen Kollegen und mir wurde sehr rasch der Verdacht geäußert, dass es sich in diesem Fall um eine AIDS-Erkrankung handeln könnte. Wir probierten an dem Jungen den Test aus und unser Verdacht wurde bestätigt.
Wie zuversichtlich waren wir, da eine Therapie eingeleitet und durch die Vermittlung einer Patenschaft durch unseren Verein diesem Jungen eine Chance zum Überleben in Aussicht gestellt werden konnte!
Das Fortschreiten der Erkrankung war aber schneller als wir und dadurch der Tod nicht mehr aufzuhalten. Joseph starb für uns viel zu früh, schnell und auch überraschend im Februar diesen Jahres, also genau 1 Jahr später.
Heute frage ich mich, warum ich nicht schon vor 10 Jahren dort war und die inzwischen verstorbene Mutter auf die Möglichkeiten einer Verhinderung der Infektionsübertragung zum Zeitpunkt der Geburt hinweisen konnte. Aber da gab es noch nicht unseren Verein „Hand in Hand for a better life“.
Sehr viel Optimismus strahlt in diesem Zusammenhang eine Meldung der gemeinnützigen Organisation SES (Senioren Experten Sevice) aus, die in Bonn ansässig ist und in der weltweit etwa 600 Vertreter aus dem Gesundheitsbereich tätig sind. In einer vorbildlichenbilden Aktion bilden Mitarbeiter im Norden Ugandas in einem Ausbildungszentrum einheimisches Personal in Hilfe zur Selbsthilfe aus.
Wir sind nur für 1 Dorf auf dem Land in Uganda aktiv, aber machen mit der Einrichtung des alten und neuen Gesundheitszentrums in Naluggi bescheiden einen kleinen Schritt in diese Richtung.  Die Verbesserung der Ausstattung der Krankenstation und die Ausbildung von Beratern und Ersthelfern ganz oben auf unserem Projektplan. 

2010 - Neues Gebäude für die Krankenstation

Die italienische Hilfsorganisation O.N.L.U.S. hat Hand in Hand mit uns ein weiteres Gebäude neben der bestehenden Krankenstation errichtet. Wir kümmerten uns zusammen mit ihnen um die Ausstattung mit Betten und Geräten mit großzügiger Unterstützung der deutschen Hilfsorganisation Kayunga Es wurden 11 Krankenhausbetten für Erwachsene mit Nachtschrank geliefert und aufgebaut. 9 weitere Betten für Kinder/Säuglinge werden im Laufe des Jahres 2013 geliefert.
Weitere geplante Maßnahmen sind die fortlaufende Hygieneschulung, sowie die Ernährungs- und Familienplanungsberatung in Kasambya. 

18. Februar 2008 - Dr. Schmitz zurück aus Kasambya

„Es ist alles ganz anders, aber wir sind mit unserem Projekt auf einem guten Weg.“ stellt Dr. Ulrich Schmitz aus Bad Honnef bei seiner Rückkehr aus Kasambya vor wenigen Tagen fest. „Ein traumhaft schönes Land aber unendlich viel Armut in Uganda.“ resümiert er.  Dr. Schmitz war als erster des Teams der Father Charles Convention vor Ort, hat sich informiert und erste Schritte in Sachen Gesundheitsvorsorge und Krankenbehandlung gemacht. So hat er einen einheimischen Arzt aus Kampala für das Projekt interessieren können. Dr. David Nienye wird in Zukunft sogar einen Teil seiner Praxisarbeit nach Kasambya verlegen.  Medikamente, Matratzen für die Krankenstation und einen Sterilisator hat er kurzfristig anschaffen können. Moskitonetze sind in Vorbereitung. Und er hat sogar selbst in der Krankenstation kranke Bewohner behandelt. In Kürze wird er hier ausführlich berichten.  

Februar 2009 - Geldmittel für eine permanente Versorgung mit notwendigen Medikamenten konnten sicher gestellt werden.

Medikamente und Instrumente sowie ein Otoskop zur Untersuchung von sehr häufig vorkommenden Ohrenkrankheiten und einen Sterilisator wurden demonstrativ im Beisein vieler Bewohner von Kasambya vorgestellt und übergeben, damit diese erfahren konnten, dass bei gesundheitlichen Problemen dort eine Anlaufstelle existiert, an der ihnen geholfen werden kann.

23. Mai 2008 - AIDS ist nicht das große Problem

„Die häufigsten Krankheiten in Uganda sind die, welche am leichtesten zu vermeiden wären, nämlich Malaria, Durchfall, Wurmbefall, Erkrankungen der Luftwege, und besonders Pilzerkranklungen der Haut. Gelegentlich kommen auch Schlangenbisse vor.“ sagt Dr. Ulrich Schmitz, Teilprojektleiter für Gesundheit und Hygiene im Team.

Natürlich gibt es auch Krankheiten die wir auch kennen, wie zum Beispiel Asthma, oder Bluterkrankungen wie Sichelzellanämie. Auch sind Unfälle und Verletzungen die Ursache schwerer Erkrankungen. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Bevölkerung in Uganda liegt bei nur ca. 50 Jahren. Zum Vergleich werden Frauen in Deutschland durchschnittlich 80 und Männer 74 Jahre alt. Hauptgrund ist die hohe Kindersterblichkeit in Uganda. Durchschnittlich 13 Kinder von 100 werden keine 5 Jahre alt. Davon sterben ungefähr 7 schon im ersten Lebensjahr; meist kurz nach der Geburt. Die Ursachen für die hohe Kindersterblichkeit liegen in der schlechten Versorgung von Schwangeren und Gebärenden. Einerseits hat das viel mit den langen Wegen zu tun, die Menschen zurücklegen müssen, um Hilfe zu holen. Andererseits stirbt aber auch nahezu jede zweihundertste Frau bei der Geburt, da die meisten zuhause entbinden und dabei ohne professionelle Hilfe verbluten. Aids ist nicht mehr, wie allgemein angenommen wird, eine der häufigsten Krankheiten. Lange hat sich auch in Uganda alles um die Eindämmung der Aids-Pandemie konzentriert. Daher gibt es inzwischen gute Fortschritte und die Anzahl der Erkrankungen ist rückläufig. Da Malaria und andere Krankheiten vernachlässigt wurden, ist diese immer auch noch Haupttodesursache. Dabei ist diese Erkrankung durch Vorsorge und zwar Moskitonetze, die mit einem Pestizid imprägniert sind, gut vermeidbar. Weitere häufige Todesursachen liegen bei Durchfallerkrankungen und Lungenentzündung. Nachts, besonders in der Regenzeit, ist es auch in Uganda kalt und oft fehlen Decken, und die Häuser sind auch nicht dicht. Und auch hier zeigt sich wieder, wie man mit Wissen und ganz einfachen Mitteln Menschenleben retten kann.An erster Stelle werden wir Dorfgesundheitshelfer ausbilden, deren Aufgabe insbesondere in der Vermeidung von Krankheiten liegt. Die Verhinderung von Erkrankungen durch Bau von Latrinen, Beratung über Nutzung von Moskitonetzen, sauberes Wasser durch Kontrolle des Wassers in den Zisternen und Hilfe in der Primärtherapie bei Verdacht auf Malaria sehen wir als deren Hauptaufgabe. Dafür müssen Basismedikamente im Dorf vorrätig sein. Oftmals warten die Eltern zu lange mit der Behandlung der Kinder, da diese ja mit Weg und Kosten verbunden sind. Kleine Kinder geraten dabei schnell in eine Anämie oder die Malariaerreger verursachen eine Gehirnmalaria. Beides endet oftmals tödlich. Auch werden wir für ausreichend Moskitonetze sorgen, insbesondere für Schwangere und Familien mit Kindern. Ebenso sollen ehrenamtliche traditionelle Hebammen geschult werden, um Komplikationen in der Schwangerschaft und bei der Geburt zu vermeiden.