Was haben wir vorgefunden?
Zahlen, Daten, FaktenWir haben die Bewohner nach ihren Lebensumständen befragt. Hier die bisherigen Ergebnisse.
Demografie (Stand Ende 2008)
- 500 Einwohner
- 142 Erwachsene
- 358 Kinder
- 144 Schüler
- 107 Hütten

Gesundheit /Hygiene (Stand Ende 2008)
- nur 3 sagen von sich, dass sie gesund sind
- fast alle Frauen klagen über Rückenschmerzen
- Malaria ist anscheinend das größte Gesundheitsproblem
- nach eigenen Aussagen gibt es nur wenige HIV-Positiv Fälle
(Tests erst ab Anfang 2009)
- Grundimpfungen gegen TBC, Polio,Tetanus, Diphterie, Keuchhusten,
Masern und Hirnhautentzündung sind weitestgehend vorhanden
- Moskitonetz bei einem Bewohner vorhanden
- Für mehrere Dörfer steht im 4km entfernten Naluggi eine
Krankenstation zur Verfügung
- die Krankenstation verfügt kaum über Medikamente uind Geräte
- die leitende Schwester hat nur eine geringfügige Ausbildung
Trinkwasser (Stand 2006)
Die Bewohner haben mehrere Zugänge zu Trinkwasser, das von Frauen
und Kindern über weite Wege in Kanistern herangetragen werden muss.
Die Mehrheit wünscht sich einen Brunnen an zentraler Stelle. In Uganda
gibt es keine zuverlässigen Informationen über Grundwasserverfügbarkeit.
Auf Grund der Spendensituation erschien es uns bisher als zu riskant
einen Brunnen zu bohren. Eine Brunnenbohrung kostet ca. 8.000 €.
Falls wir dann nicht auf Trinkwassser stoßen, sind die Spendengelder
erfolglos ausgegeben.
Was haben wir für die Sicherstellung des Zugangs zu sauberem Trinkwasser bisher erreicht?
Ernährung/Landwirtschaft (Stand Ende 2009)
- alle sind Selbstversorger
- 82% der betroffenen Bevölkerung leiden mehr als 2 Monate und 47%
mehr als 3 Monate Hunger, da bei ihnen die zur Verfügung stehende
Ackerfläche viel zu gering ist, und die Böden anscheinend
ausgelaugt sind.
- Es fehlt an landwirtschaftlichen Geräten, wie zum Beispiel Hacken,
Rechen, Gießkannen und Schubkarren. Zum Kauf haben sie kein Geld.
- Durch den fehlenden Anbau von z. B. proteinhaltigen Feldfrüchten
können sich die Bewohner nicht ausgewogen ernähren. Sichtbar wird
das an den aufgedunsenen Bäuchen der Kinder. Deren Ernährung
basiert fast ausschließlich auf Kohlehydraten.
- Es fehlt an Geld um Saatgut und Geräte zu kaufen.
- Es fehlt an Lagermöglichkeiten. Geerntete Feldfrüchte müssen sofort
konsumiert werden. Der Rest verfault oder wird durch Insektenbefall
ungenießbar.
- Zu wenige und zum Teil kranke Nutztiere bringen zu wenig
Fleisch auf den Tisch. Die ausgewogene Ernährung wird damit noch
schwieriger. Zum Ankauf von Nutztieren vor allem Hühnern und
Schweinen fehlt das Kapital.
Was haben wir für die Entwicklung der Landwirtschaft bisher erreicht?
Bildung (Stand Ende 2008)
- 42 Schüler gehen täglich zur 4km entfernten Schule in Naluggi
- 102 Kinder besuchen die provisorische Schule "Good Hope" in Kasambya
- 198 Bewohner können lesen und schreiben
- 221 Bewohner können rechnen
- 80 Bewohner sprechen Englisch
Technologien
Energie
- keinerlei Energie vorhanden
Mobilität
- 6 Fahrräder
- 2 Mopeds
- Wegenetz in sehr schlechtem Zustand
Telekommunikation
- 7 Handys
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Veröffentlichungsdatum: Mon, 06 Sep 2010 08:47:16 GMT+00:00




